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Welterbe Oberes Mittelrheintal

Öffentliche Ausschreibung „Entwicklung und Umsetzung eines Framework-Konzeptes für die Region Romantischer Rhein“

Die LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal (LAG WOM) als Auftraggeber benötigt für den Zeitraum vom 01.02.2018 bis vrsl. 31.03.2019 Unterstützung für die Konzeption und Programmierung einer Framework-Lösung zur Darstellung eines einheitlichen Onlineauftritts innerhalb der Region Romantischer Rhein.

 

Die LAG WOM beabsichtigt eine Agentur mit der Betreuung zu beauftragen und erwartet Erfahrungen und umfangreiche Kenntnisse in der touristischen und kommunalen Digitalkommunikation sowie administrativen und strategischen Beratung. Dabei gilt es, die verschiedenen Projektpartner innerhalb des Onlineauftritts zur Vermarktung des touristischen Gesamtangebotes der Region Romantischer Rhein unter Berücksichtigung der Quellmärkte, Themenschwerpunkte, Zielgruppen, der Fortschreibung der regionalen Tourismusstrategie sowie Masterplans Welterbe Oberes Mittelrheintal zu bündeln und umzusetzen:

  1. Beratung, Entwicklung, Konzeption, Design,
  2. Projektabwicklung,
  3. Programmierung eines Contentmanagementsystems z.B. typo3 oder ähnliches mit verschiedensten Funktionen,
  4. Hosting für min. 3 Jahre,
  5. Schulung der LAG WOM und seiner Projektpartner,
  6. Erstellung eines Manuals.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den aufgeführten Dokumenten.

6. Sitzung der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal

Am Mittwoch den 29.11.2017 ab 17 Uhr findet im Rathaus der Verbandsgemeinde St.Goar-Oberwesel die 6. Sitzung der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal statt. Um eine rege Beteiligung der Mitglieder wird gebeten, da unter anderem über vier neue Projekte abgestimmt werden soll. Interessierte Nicht-Mitglieder sind ebenfalls sehr willkommen.

 

Laura Bier ist neue Geschäftsführerin der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal

Oberwesel/St. Goarshausen. LAG-Geschäftsführung ist seit dem 1. Oktober 2017 neu organisiert und mit Laura Bier neu besetzt. Bis zum 1. November können Projektsteckbriefe für den aktuellen Förderaufruf noch eingereicht werden.

Seit dem 1. Oktober führt Laura Bier die Geschäfte der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Personalwechsel kam zu Stande, da der ehemalige Geschäftsführer Philipp Gossler im Juli diesen Jahres aus persönlichen Gründen zur LAG Mosel wechselte.

Laura Bier stammt aus Bärweiler in der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim und hat Geographie an der Uni Mainz studiert. Anschließend entschied Sie sich für ein Studium an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, wo sie den Master im Bereich Umweltmanagement absolvierte. Über ein Praktikum beim Regionalrat Wirtschaft hat sie den Tätigkeitsbereich des LEADER-Managements kennengelernt und hierin schnell ihre berufliche Zukunft gesehen. „Wir freuen uns sehr, in Frau Bier eine hochmotivierte und engagierte Geschäftsführerin gefunden zu haben.“, so Thomas Bungert, Vorsitzender LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal, zur Neubesetzung.

Neben den laufenden Projekten, dem Abschluss der Ehrenamts-Förderung, erwartet LAG-Geschäftsführerin Laura Bier noch bis zum 1. November Projektsteckbriefe für den aktuellen Förderaufruf in Höhe von 417.891,00 Euro. „Ich bin sehr neugierig, wie viele Steckbriefe eingehen werden und mit welchen spannenden Projekten ich mich in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen darf“, freut sich Laura Bier auf das neue Tätigkeitsfeld, in das sie sich aktuell sehr intensiv einarbeitet. „Die letzten beiden Wochen habe ich intensiv genutzt um mich mit den komplexen Strukturen der Leader-Förderung vertraut zu machen und damit den Projektträgern mit Rat und Tat zu Seite stehen zu können. “

Mit der Neubesetzung der Geschäftsführung gibt es auch Neuerungen in der Organisation der LAG-Geschäftsstelle. Ab sofort wird die LAG-Geschäftsführung durch den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal bereitgesellt. „Mit dem Ziel, die Kräfte im Tal stärker zu bündeln, haben die VG St. Goar-Oberwesel als Trägerin der LAG und der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal als zentrales Regionalmanagement der Region vereinbart, künftig gemeinsam die Aufgabe der LAG-Geschäftsstelle zu stemmen” so Bungert. Konkret bedeutet dies, dass die neue LEADER-Stelle beim Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal angesiedelt ist und dieser die Geschäfte für die VG St. Goar-Oberwesel als Projektträgerin des LAG-Managements besorgt. „Für diese Umstrukturierung haben wir uns bewusst entschieden, um die LAG-Geschäftsstelle noch besser im gesamten Welterbegebiet zu vernetzen und noch intensiver mit der Arbeit des Zweckverbandes zu verknüpfen“, Nadya König-Lehrmann, Geschäftsführerin des Zweckverbandes.

 

 

LEADER fördert elf ehrenamtliche Bürgerprojekte

 

Vom Trockenmauerbau und Baumpflanzungen über öffentliche Autorenlesungen bis hin zur Adventsmeditation – ganz unterschiedlich sind die ehrenamtlichen Bürgerprojekte im Welterbe Oberes Mittelrheintal, die jetzt unbürokratisch in den Genuss von Fördermitteln kommen.

 

„LEADER ist für kleine Vorhaben von Ehrenamtlichen viel zu kompliziert und aufwändig“ – angespornt durch diese vielfach geäußerte Kritik an dem europäischen Förderprogramm für den ländlichen Raum haben es die LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz zusammen mit den Verwaltungsstellen geschafft, für ehrenamtliche Bürgerprojekte eine einfache Lösung zu entwickeln: Die LAG beantragt für ihre Region Fördermittel aus einem Sondertopf des Landes im LEADER-Projekt und darf diese dann einfach und unbürokratisch an ehrenamtliche Bürgerprojekte weitergeben.

 

Von den zwölf eingegangenen Projektanträgen im Mittelrheintal konnte lediglich ein Vorhaben aufgrund von formalen Voraussetzungen nicht zugelassen werden. Alle anderen elf Projekte können sich über einen kleinen Zuschuss freuen, der zwischen 700 und 2000 € liegt. Insgesamt standen 13.000 € zur Verfügung.

 

„Wir freuen uns, dass wir viele und gute ehrenamtliche Projekte in der Region durch die LAG unterstützen und damit das Ehrenamt stärken und motivieren können“, erläutert Thomas Bungert, Vorsitzender der LAG. „Daher hoffen wir, dass auch im kommenden Jahr wieder durch das Land die Förderung ehrenamtlicher Bürgerprojekte ermöglicht wird“, so Bungert weiter.

 

 

5. Sitzung der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal

Am 14.06.2017 findet im Rathaus der VG St. Goar-Oberwesel die 5. Sitzung der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal statt. Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Information über neue Fördermöglichkeiten, die Planung des nächsten Förderaufrufes und die Weiterführung der Geschäftsstelle.

 

 

 

 
   

NEU: Förderung für Daseinsvorsorge im Ländlichen Raum

 

Jetzt um Fördermittel für GAK 8.0 und 9.0 bewerben!

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) des Bundes werden zwei neue Fördermaßnahmen angeboten. In Rheinland-Pfalz werden diese Maßnahmen im Rahmen des „Entwicklungsprogramms Umweltmaßnahmen, Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Ernährung“ (kurz EULLE) in den LEADER-Regionen umgesetzt.

 

Angeboten werden folgende Maßnahmen:  

 

GAK 8.0 "Kleinstunternehmen der Grundversorgung"

 

GAK 9.0 " Einrichtungen für Lokale Basisdienstleistungen"

 

Weitere Informationen finden Sie unter "Förderperiode 2014-2020"

 

 

 

 
   

NEU: Förderung für Ehrenamtliche Bürgerprojekte

 

Bis 01.07.2017 für Förderung bewerben!

„LEADER ist für kleine Vorhaben von Ehrenamtlichen viel zu kompliziert und aufwändig“ – angespornt durch diese vielfache Kritik an dem europäischen Förderprogramm für den ländlichen Raum haben es die LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz zusammen mit den Verwaltungsstellen geschafft, für ehrenamtliche Bürgerprojekte eine einfache Lösung zu entwickeln: Die LAG beantragt für ihre Region Fördermittel aus einem Sondertopf des Landes und darf diese dann einfach und unbürokratisch an ehrenamtliche Bürgerprojekte weitergeben. Für die erste Runde stehen 13.000€ zur Verfügung. 

Weitere Informationen finden sie unter "Förderperiode 2014-2020"

 

 

 

 
   

3 neue Projekte für den Mittelrhein!

 

LAG wählte am 22.03.2017 in Kaub 3 neue Projekte aus!

Insgesamt 6 Projekte wurden von Antragsstellern bei der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal eingereicht und stellten sich dem Wettbewerb in der LAG.Folgende 3 Projekte wurden als förderwürdig ausgewählt:

 

Nr. 21: Wassersport- und Bootzentrum mit Bar an der Lahn

Projektträger: Haifischbar an der Lahn GmbH

 

Nr. 22: Märchenhafte Weihnachtsburg (Burg Rheinstein)

Projektträger: Familie Hecher

 

Nr. 23: Ausbildung von Kultur- und Weinbotschaftern für das Mittelrheintal

Projektträger: Romantischer Rhein Tourismus GmbH

 

Das Projekt Neugestaltung Vorplatz der Pfarrkirche St. Margareta, einschließlich des Umfeldes von Ehrenmal und Sammelgrab der Bombenopfer der Gemeinde Filsen in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde Filsen wurde mit 9 Punkten bewertet und konnte damit nicht die Mindestpunktzahl von 14 Punkten für eine Förderung erreichen. Das Projekt des Hospitalgarten Bingen – Tor zum Mittelrhein der privaten Projektträger Maike und Steffen Bischof wurde nicht bewertet, da das Projekt außerhalb der LEADER-Gebietskulisse liegt.

 

Ebenfalls nicht bewertet wurde das Projekt Touristische Inwertsetzung des Landschaftsraums von Burgen im Welterbe Oberes Mittelrheintal in Trägerschaft der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. Hier zeichnet sich mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal eine Lösung hinsichtlich der formellen Probleme der Projektträgerschaft ab. Dieses Projekt wird dann beim nächsten Projektaufruf erneut eingereicht.

Auch dem dritten Förderaufruf sind wieder zahlreiche Antragssteller gefolgt!

 

LAG entscheidet am 22.03.2017 in Kaub über Projekte

Insgesamt 6 Projekte wurden von Antragsstellern bei der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal eingereicht und stellen sich nun dem Wettbewerb. "Wir freuen uns, dass von 6 Projekten, die bei uns eingegangen sind, alleine 3 Projekte von privaten Anstragsstellern sind", macht Philipp Goßler deutlich. Denn die privaten Utnernehmer leisteten einen wichtigen Beitrag zur toruistischen Infrastruktur in der Region. Nicht einfach wird es für die LAG wieder werden, die Projekte zu bewerten und eine Rangfolge zu bilden. "Leider haben wir meinstens nicht genügend Mittel, um alle Projekte zu bedienen", so Thomas Bungert, Vorsitzender der LAG. Gleichzeitig führe der Wettbewerb aber auch zu einem Wettbewerb der besten Ideen.  

Im Einzelnen geht es um die Bewertung folgender Projekte:

 

 

Nr. 19: Neugestaltung Vorplatz der Pfarrkirche St. Margareta, einschließlich des Umfeldes von Ehrenmal und Sammelgrab der Bombenopfer der Gemeinde Filsen. Projektträger: Katholische Kirchengemeinde Filsen

 

Nr. 21: Wassersport- und Bootzentrum mit Bar an der Lahn

Projektträger: Haifischbar an der Lahn GmbH

 

Nr. 22: Märchenhafte Weihnachtsburg (Burg Rheinstein)

Projektträger: Familie Hecher

 

Nr. 23: Ausbildung von Kultur- und Weinbotschaftern für das Mittelrheintal

Projektträger: Romantischer Rhein Tourismus GmbH

 

Nr. 24: Hospitalgarten Bingen – Tor zum Mittelrhein

Projektträger: Maike und Steffen Bischof

 

Nr. 25: Touristische Inwertsetzung des Landschaftsraums von Burgen im Welterbe Oberes Mittelrheintal

Projektträger: Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V.

3. Förderaufruf gestartet!

 

Bis 01. März besteht wieder die Möglichkeit, Projektsteckbriefe einzureichen

In 2016 konnte die lokalen Aktionsgruppe (LAG) Welterbe Oberes Mittelrheintal insgesamt 10 Projekte für eine Förderung auswählen. Gemeldet hatten sich weitaus mehr: Fast 20 konkrete Projektsteckbriefe lagen der LAG vor. Letztlich mussten jedoch Prioritäten gesetzt und die Mittel auf die am besten bewerteten Projekte konzentriert werden.

Auch in 2017 geht es mit der LEADER-Förderung weiter: Bis zum 01.03.2017 besteht die Möglichkeit, wieder Projekte bei der lokalen Aktionsgruppe (LAG) Welterbe Oberes Mittelrheintal für den Auswahltermin im Frühjahr einzureichen. Einen zweiten Auswahltermin wird es voraussichtlich im Herbst 2017 geben. Die Entscheidung über die Projektauswahl trifft die LAG, der Vertreter aus allen gesellschaftlichen Bereichen wie Stiftungen, Verbände, Schulen und Kommunen angehören.

Entscheidend für die Auswahl einer Projektidee ist, wie gut sie die Welterbe-Region mit neuen Ansätzen voranbringt und die Umsetzung der Handlungsfelder der Lokalen integierten ländlichen Entwicklungsstrategie (LILE) unterstützt. Die Handlungsfelder sind:

  1. Lebenswerte Siedlungsstrukturen am Mittelrhein
  2. Zukunftsfähige Tourismus- und Wirtschaftsstrukturen
  3. Erhalt und nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal
  4. Wir sind Welterbe! Gesellschaft und Gemeinschaft im UNSECO-Welterbegebiet

Projektträger können neben Kommunen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden natürlich auch Privatpersonen oder Unternehmen sein. Alle Interessierten sind aufgerufen, ihre Vorschläge in Form einer Projektskizze bei der LAG einzureichen.

 

Übersicht: Wichtige Eckdaten zum 3. Projektaufruf

 

Fördermittel-Budget:                                         353.747,00€     (davon bis zu 195.697,00 € EU Mittel des ELER-Fonds sowie Mittel des Landes Rheinland-Pfalz, die prioritär für Vorhaben privater Projektträger und für Kooperationsvorhaben zur Verfügung stehen) Die in Landesmittel stehen unter dem Vorbehalt der Bereitstellung im Landeshaushalt.

 

Datum des Aufrufes:                                            05.01.2017

Einreichungsfrist für Projektskizzen:                 01.03.2017 (Ausschlussfrist)

Datum der Projektauswahl durch die LAG:        22.03.2017, 17 Uhr (LAG-Sitzung)

 

NEU: Einreichungsfrist für den Projektantrag

bei der ADD:                                                         22.09.2017 (6 Monate nach Projektauswahl)

 

Inhalt des Aufrufes:                                             Projekte, die zur Umsetzung der                                                                                                                LILE beitragen

 

 

 

Stelle für die Einreichung der Anträge undd weitere Auskünfte:  

  Lokale Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal

  c/o VG St. Goar-Oberwesel

  Rathausstraße 6

  55430 Oberwesel

 Tel.: 06744-911 25

 Mail: p.gossler@st.goar-oberwesel.de      

 

 

Ablauf des Auswahlverfahrens:

  1. Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle. Dann Einreichung des ausgefüllten Projektsteckbriefes und weiterer erforderlicher Unterlagen durch den Projektträger bei der Geschäftsstelle (Eingang bis spätestens 01.03.2017).
  2. Prüfung der Projektskizze auf Vollständigkeit und grundsätzliche Förderfähigkeit in der LAG-Geschäftsstelle.
  3. Bewertung der Förderwürdigkeit und Festlegung einer Punktbewertung sowie eines Fördersatzes durch die LAG bei der Auswahlsitzung.
  4. Bildung einer Rangfolge der eingereichten Projekte und Auswahl der Projekte gemäß dem zur Verfügung stehenden Budget.
  5. Formale Antragstellung über die LAG an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier durch den Projektträger bis spätestens sechs Monate nach erfolgter Projektauswahl.

 

Bitte beachten Sie, dass nur vollständig und korrekt ausgefüllte Projektsteckbriefe in die Projektauswahl einbezogen werden können!

 

Die Geschäftsstelle der LAG bei der VG St. Goar-Oberwesel steht Ihnen gerne zur Beratung zur Verfügung!

 

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Zwei Neue Projekte fürs Mittelrheintal

 

Stadt Boppard profitiert gleich doppelt von LEADER-Förderung

 

Zwei neue Projekte haben nach dem Willen der LAG die Möglichkeit, die begehrten Fördermittel des europäischen LEADER-Programms zu erhalten: Das Projekt „Kastell Boppard als Teil der römischen Verteidigungslinie am Rhein“ sowie das Vorhaben „Welterbe-Generationenplatz“. Aus Sicht der LAG sind beide Projekte sehr gut geeignet, das Mittelrheintal touristisch voran zu bringen und auch für seine Bewohner attraktiv zu halten. „Es war wieder eine schwierige Aufgabe, aus den eingereichten Projekten ein Ranking zu bilden“ so Thomas Bungert als Vorsitzender der LAG. Wieder einmal war klar, dass mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht alle eingereichten Projekte würden bedient werden können. Aus seiner Sicht auch eine harte, aber lehrreiche Herausforderung für die Region: „Wir müssen einfach Entscheidungen treffen und uns angesichts der knappen Mittel dazu durchringen zu sagen: Das eine Projekt ist gut und das andere ist besser.“

Im historischen Ambiente des alten Rathauses in Rhens fielen alle Entscheidungen einstimmig. Einmal mehr der Beweis dafür, dass die LAG-Mitglieder mit ihren unterschiedlichen Herkunftsorten und fachlichen Hintergründen allesamt das Wohl des gesamten Welterbetals im Blick haben. So konnte nach der Sitzung gleich zweifach frohe Kunde nach Boppard gesendet werden: Zum Einen entschied die LAG, das Römer-Projekt der Stadt auf Platz eins der Ranking-Liste zu setzen. Mit einem Gesamtvolumen von 150.000 € bei einer beantragten Förderung von 75.000€ beinhaltet es die Konzeption und Einrichtung einer Dauerausstellung zu römischen Vergangenheit Boppards. Darüber hinaus beleuchtet es auch die Rolle des Rheins als Grenzlinie im römischen Reich. Mit dem Projekt „Welterbe-Generationenpark“ kann auch das zweite Bopparder Projekt in den Genuss einer Förderung kommen. Es steht auf Platz zwei des Projekt-Rankings. Leider reichen hier allerdings die Mittel nicht aus, um das 300.000€ teure Projekte komplett mit 50% zu fördern. Hier stehen noch rund 105.000 € statt der beantragten 150.000 € zur Verfügung. Jetzt sind die städtischen Gremien am Zuge, um zu entscheiden, ob das Projekt auch bei einer geringeren Förderung seine Realisierung findet. Die LAG hofft sehr auf eine Umsetzung, hat sie doch das Konzept der Schaffung eines neuen Begegnungsraums für alle Generationen am Rheinufer überzeugt.

Leider nicht über die Mindestschwelle zur Förderung schafften es die Projekte „Neugestaltung eines barrierefreien Eingangsbereiches der Pfarrkirche St. Margareta in Filsen“ sowie die Gestaltung eines „multivisuellen Nachhaltigkeitswegs“ in Waldalgesheim. Beide Projekte haben die Möglichkeit, die Projektskizzen zu überarbeiten und zum nächsten Auswahltermin (voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres) erneut einzureichen.

Neben den LEADER-Projekten stimmte die LAG auch fünf Flurbereinigungs- und eine landwirtschaftliche Wegebaumaßnahme zu. Sebastian Turck vom DLR Westerwald-Osteifel erläuterte als Vertreter der zuständigen Stellen die Verfahren, die allesamt auf eine nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft abzielen. „Mit dieser Zustimmung der LAG können wir 200.000€ zusätzlich für die wichtigen Bodenordnungs- und Wegebaumaßnahmen ins Tal holen“, freut sich Thomas Bungert. Und das alles, ohne das eigene Budget zu belasten, denn die 10%ige Aufstockung der Flurbereinigungs- und Wegebaumaßnahmen erfolgt über einen gesonderten Landestopf.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Projektträger. Ohne sie könnten keine Fördermittel eingesetzt und Projekte realisiert werden“, macht Philipp Goßler als Geschäftsführer der LAG deutlich. „Wir hatten im jetzigen Aufruf eine hohe Nachfrage von Seiten öffentlicher Projektträger. Wir möchten aber auch private Projektträger besonders motivieren, Projektskizzen einzureichen“, führt Goßler aus. Interessierte können sich bei der Geschäftsstelle der LAG melden.

Die Mitglieder der LAG, die Lokale integrierte ländliche Entwicklungsstrategie (kurz: LILE) sowie weitere Informationen können Sie auf der Homepage der LAG unter www.lag-welterbe.de einsehen.

Konzentrierte Arbeitsatmosphäre herrscht im historischen Ambiente des alten Rathauses in Rhens während Sebstian Turck (links) vom DLR Westerwald-Osteifel die Modalitäten zur Förderung von Flurbereinigungs- und Wegebaumaßnahmen erläutert. Konzentrierte Arbeitsatmosphäre herrscht im historischen Ambiente des alten Rathauses in Rhens während Sebstian Turck (links) vom DLR Westerwald-Osteifel die Modalitäten zur Förderung von Flurbereinigungs- und Wegebaumaßnahmen erläutert.

Nächste LEADER-Sitzung am 28.09.2016 um 17 Uhr in Rhens

 

Nachdem am 09.09.2016 die Frist für die Einreichung von Projekten im Rahmen des 2. Förderaufrufes beendet ist, steht nun für die LAG wieder die Bewertung und Auswahl der eingereichten Projekte an. Die LAG freut sich, wieder ein breites Spektrum an möglichen Projekten zur Weiterentwicklung des Mittelrheintals vorliegen zu haben.

Neben der Auswahl der Projektes wird es bei der Sitzung im Alten Rathaus der Stadt Rhens unter anderem auch um mögliche Kooperationen, die Förderung von Bodenordnungs- und Wegebauprojekten sowie um die Bereitstellung von Fördermitteln für das kommende Jahr gehen.

LEADER-Förderung geht in die nächste Runde

 

2. Aufruf zur Einreichung von Projektideen gestartet

Nachdem die Lokale Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal (LAG) bereits im März zahlreiche Projekte zu sichten hatte und die Wahl einstimmig auf die Förderung von acht Projekten fiel (siehe Kasten), gibt die LAG jetzt den Startschuss für die zweite Runde bei der Verteilung der begehrten Fördermittel. Rund 238.000,00 Euro stehen diesmal zur Förderung in der Welterbe-Region zur Verfügung.

Vorsitzender Thomas Bungert und Geschäftsführer Philipp Goßler sind froh, in diesem Jahr bereits den zweiten Aufruf starten zu können: „Die jetzt zur Verteilung gestellten Mittel sind eigentlich für 2017 gedacht. Mit Zustimmung des Ministerium dürfen diese aber schon angezapft werden.“ Schlagendes Argument für die vorgezogene Mittelbereitstellung ist die hohe Nachfrage nach Fördermitteln in der Region von Bingen bis Koblenz.

Leider konnten bei der ersten Runde wegen fehlender Finanzmittel nicht alle interessierten Antragssteller berücksichtigt werden. Insofern bemängeln Kritiker den mit der LEADER-Förderung in Verbindung stehenden hohen bürokratischen Aufwand und die aus Ihrer Sicht das zu geringe Fördermittel-Budget. Denen entgegnen Bungert und Goßler einhellig: „Der mit EU-Mitteln verbundene Verwaltungsaufwand ist sicherlich nicht zu unterschätzen, wir versuchen aber in der Geschäftsstelle bestmögliche Unterstützung zu leisten. Ein „mehr“ an Fördermitteln könnte es natürlich immer geben. Umso bemerkenswerter sind die durch LEADER ausgelösten positiven Effekte im Mittelrheintal.“ Beide verweisen dabei auf die hohe Zahl von über 100 Projekten, die LEADER in den vergangenen 14 Jahren unterstützt hat. „Die LEADER-Projekte der Vergangenheit sind wie Perlen an einer Schnur“, verdeutlicht Bungert die aus seiner Sicht hohe Bedeutung und auch Qualität der bisher gelaufenen Projekte und ergänzt: „Wir arbeiten permanent daran, der Kette neue Perlen hinzuzufügen.“

Oberstes Ziel der LAG ist die Umsetzung der lokalen ländlichen Entwicklungsstrategie (kurz: LILE), die den Handlungsrahmen für die nächsten sieben Jahre vorgibt. Hier können für den aktuellen Aufruf Projekte aus allen vier Handlungsfeldern („lebenswerte Siedlungsstrukturen am Mittelrhein“, „zukunftsfähige Tourismus- und Wirtschaftsstrukturen“, „Erhalt und nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ sowie „Wir sind Welterbe! Gesellschaft und Gemeinschaft im UNESCO-Welterbegebiet“) eingereicht werden.

Wichtig ist der LAG, dass die Projekte in irgendeiner Form für die Region innovativ sind. Ebenfalls sehr positiv bewertet werden die Kooperation und die Vernetzung zahlreicher Akteure bei der Umsetzung eines Projektes. „LEADER ist damit ein sehr gutes Instrument, um neue Kooperationen zu fördern und Brücken zu bauen“, freut sich Bungert augenzwingend über das Wortspiel und könnte sich vorstellen, als LEADER-Vorsitzender in mehrfacher Hinsicht „Brückenbauer“ zu werden.

Für die Auswahl der Förderprojekte wie für die Festlegung der Fördersätze ist die LAG verantwortlich. Ihr gehören 28 Personen aus allen gesellschaftlichen Bereichen wie Vereinen, Stiftungen, Schulen, Verbänden oder Kommunen an. Bis zum 09.09.2016 besteht für interessierte Projektträger die Möglichkeit, Projektskizzen bei der LAG einzureichen. Eine Auswahl der Projekte wird die LAG dann in ihrer Sitzung am 26.09.2016 vornehmen.

„Wir freuen uns auf gute Ideen und Konzepte“, ermutigt Philipp Goßler alle Interessieren sich zu melden und sagt gleichzeitig die Unterstützung der Geschäftsstelle bei der Entwicklung eines Projektes und der Erstellung der erforderlichen Unterlagen zu. 

 

Alle wichtigen Informationen zum 2. Projektaufruf der Förderperiode 2014-2020 finden Sie unter „Förderperiode 2014-2020

LAG macht den Weg frei für erste Förderprojekte

 

Insgesamt 8 Projekte für LEADER-Förderung ausgewählt

 

Foto (v.l.n.r.): LAG-Geschäftsführer Philipp Goßler, die stellvertretende Vorsitzende Nadya König-Lehrmann und Vorsitzender Thomas Bungert freuen sich über die gelungene Projektauswahl

Es war keine leichte Aufgabe, die die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Welterbe Oberes Mittelrheintal unter dem Vorsitz von Thomas Bungert in Ihrer Sitzung am 16.03.2016 im Ratssaal der VG Loreley in Braubach zu lösen hatte: Insgesamt 15 Projekte mussten gemäß festgelegter Auswahlkriterien bewertet und in eine Prioritätenliste eingeordnet werden. „Das Auswahlprocedere ist deutlich anspruchsvoller als in der vergangenen Förderperiode“ macht Vorsitzender Thomas Bungert deutlich und verweist beispielsweise auf die gestiegenen Dokumentationspflichten von Seiten der EU und die Bindung des Mittelbudgets aus Brüssel und Mainz an die Kalenderjahre. Gleichzeitig sei aber auf Grund der attraktiven Förderkonditionen für Kommunen und Private auch die Nachfrage nach der LEADER-Förderung sehr hoch. „Das führt dazu, dass wir leider nicht alle Projekte bedienen können, so gern wir es in vielen Fällen auch tun würden“ stellt Geschäftsführer Philipp Goßler zu Beginn der Sitzung fest.

Alle zur Diskussion gestellten Projekte waren zuvor in der LAG-Geschäftsstelle auf ihre grundsätzliche Förderfähigkeit hin geprüft worden. Im Anschluss fand eine Vorberatung im paritätisch besetzten „Projektbewertungsausschuss“ statt. Ergebnis war eine Bewertungsempfehlung an die LAG. In der Sitzung folgte die LAG weitgehend diesen Empfehlungen. Einstimmig beschloss sie die unten stehende Rangfolge der Projekte. Diese Rangfolge bestimmt letztlich auch, welche Projekte zum Zuge kommen: Für drei ausgewählte Projekte auf den Plätzen 9,10 und 11 stehen keine Fördermittel mehr zur Verfügung, da das Budget komplett ausgeschöpft ist. „Die Bildung der Reihenfolge und damit die Entscheidung darüber, welche Projekte keine Mittel bekommen war eine schwierige Aufgabe, letztlich aber unumgänglich“, werben Bungert und Goßler bei denjenigen, die nicht zum Zuge kommen, um Verständnis. Beide sind sich einig: Das neue Auswahlverfahren war und ist eine Herausforderung für die LAG und damit die gesamte Region. Umso froher sind beide nach der Sitzung, als alle Abstimmungen einstimmig ausgefallen sind. „Die Region hat gezeigt, dass Sie zusammen steht, einig ist und sich der Verantwortung für das gesamte Welterbe-Gebiet bewusst ist“, bekunden beide sichtlich begeistert von der Arbeit in der LAG.

Bereits im Herbst dieses Jahres plant die LAG einen weiteren Förder-Aufruf und eine Verteilung von Fördermitteln.

 

Folgende Projekte wurden zu einer Förderung ausgewählt. Jeweils in Klammern stehen die Projektträger sowie die für das Projekt veranschlagten Fördermittel:

  1. FIN-GER-Net 2.0 (Kooperationsprojekt mit Finnland) (LAG WOM und LAG Hunsrück: 26.997,00€)
  2. Innovatives Marketing für die Marke Mittelrheinkirsche (Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal; 36.050,00€)
  3. Umsetzung der William Turner-Route (Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal; 38.150,00€)
  4. Neubau Welterbeterrasse, Showküche und Riesling-Charta-Lounge (Marcus Timo Fetz, Dörscheid; 92.750,00€)
  5. Bühnenplattform Aussichtspunkt Maria Ruh (OG Urbar; 24.026,19€)
  6. Demografie orientiertes Quartiersprojekt Lahnstein (Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e.V.; 85.281,35€)
  7. Gardinen-Mobil (BEST gGmbH; 26.775,00€)
  8. Römische Wasserleitung (OG Brey; 29.541,00€)

Folgende Projekte wurden zwar als förderwürdig eingestuft, können aber auf Grund fehlender Mittel nicht gefördert werden:

  1. "Die Römer in Boppard" (Stadt Boppard; 75.000,00€)
  2. Inwertsetzung Kreuzbachklamm (Stadt Bingen; 104.560,00€)
  3. Machbarkeitsstudie Lahnquerung (Stadt Lahnstein; 9300,00€)

Drei Projekte konnten in der Bewertung nicht die Mindestpunktzahl von 14 Punkten erreichen und müssen daher als „nicht förderwürdig“ eingestuft werden:

  1. Attraktivierung Kirchenumfeld Boppard-Herschwiesen (Kath. Kirchengemeinde St. Pankratius; 44.563,00€)
  2. Aufstelllung römischer Meilensteine in Bad Salzig (Stadt Boppard; 11.000,00€)
  3. Anbau eines Aufzuges (Paul Stahl, Oberwesel-Dellhofen; 66.936,16€)

Das Projekt „Welterbe-Generationenpark“ der Stadt Boppard (150.000,00€) wurde von der LAG zurückgestellt, da eine Realisierung erst im Jahre 2017 geplant ist.

 

Die Mitglieder der LAG, Projektbeschreibungen zu den Projekten sowie weitere Informationen können Sie unter "Förderperiode 2014-2020" einsehen.

Zahlreiche Projektideen für LEADER-Förderung eingereicht 

 

LAG entscheidet am 16.03.2016 über Projektauswahl

Foto (v.l.n.r.): Bildunterschrift: (v.l.n.r.): LAG-Vorsitzender Thomas Bungert und Geschäftsführer Philipp Goßler freuen sich über die hohe Zahl an eingereichten Projektsteckbriefen für die 1.Runde der Vergabe der LEADER-Fördermittel.

Insgesamt 17 Projektsteckbriefe konnten der LAG-Vorsitzende Thomas Bungert und Geschäftsführer Philipp Goßler aus dem Postfach ziehen. Beide freuen sich über die große Resonanz. „Die große Nachfrage nach der LEADER Förderung zeigt, dass wir fördertechnisch ein gutes Angebot abseits der Mainstream-Förderung bieten können, aber auch, dass wir LEADER offensichtlich über Jahre bekannt gemacht und gut verkauft haben“ ist sich Bungert sicher. Zahlreiche Interessierte hätten sich beim ersten Projektaufruf bei der LAG gemeldet, nicht alle Projekte seien letztlich aber formuliert und eingereicht worden so Bungert. „Jedes Projekt muss eine gewisse Reife erreichen, um realisierbar zu sein“, erklärt Bungert. Zahlreiche Projekte seien demnach jetzt noch in den Schubladen bzw. auf den Schreibtischen und warteten darauf, weiterentwickelt und beim nächsten Projektaufruf eingereicht zu werden.

Die eingereichten Projekte weisen nicht nur hinsichtlich der Projektträgerschaft (öffentliche, gemeinnützige und private Projektträger), sondern auch hinsichtlich der Themen eine große Bandbreite auf. Hier eine Auswahl der Projekte:

  • Umsetzung der William Turner-Route (Zweckverband Welterbe)
  • Innovatives Marketing für die Marke Mittelrheinkirsche (Zweckverband Welterbe)
  • "Die Römer in Boppard" (Stadt Boppard)
  • Bühnenplattform Aussichtspunkt Maria Ruh (Ortsgemeinde Urbar)
  • Neubau Restaurantbereich, Showküche und Terrasse (Marcus Timo Fetz, Dörscheid)
  • Inwertsetzung Kreuzbachklamm (Stadt Bingen)
  • Anschaffung eines Gardinenmobils (BEST gGmbH, Boppard)
  • Machbarkeitsstudie Lahnquerung (Stadt Lahnstein)

Zurzeit werden die Anträge in der Geschäftsstelle auf ihre grundsätzliche Förderfähigkeit geprüft. So mussten die Projektträger beispielsweise Nachweise zu einer gesicherten Finanzierung oder der Wirtschaftlichkeit ihres Vorhabens vorlegen. Alle Projekte, die förderfähig sind, werden im paritätisch besetzten Projektbewertungsausschuss im kleinen Kreise vorberaten. Ergebnis ist ein Bewertungsvorschlag für die Lokale Aktionsgruppe (LAG). Die eigentliche Priorisierung und Auswahlentscheidung nimmt die LAG dann in Ihrer öffentlichen Sitzung am 16.03.2016 um 17 Uhr in Braubach (VG Loreley) vor. Das Ergebnis der Bewertung der LAG darf mit Spannung erwartet werden, denn insgesamt stehen nicht genügend Mittel zur Förderung aller eingereichten Projekte zur Verfügung. „In der nun begonnenen neuen Förderperiode gibt es einen richtigen Wettbewerb der guten Ideen“ stellt Bungert fest, denn je mehr ein Vorhaben auf Innovation, Kooperation und das Voranbringen der gesamten Welterbe-Region setze, umso besser werde es bewertet. Mit einer besseren Punkt-Bewertung steige auch die Chance, an der begehrten Förderung teilhaben zu können.

Eine Botschaft ist Bungert und Goßler abschließend wichtig: „Nach dem Projektaufruf ist vor dem Projektaufruf“: Den nächsten Projektaufruf mit der Bereitstellung neuer Fördergelder plant die LAG bereits für das letzte Quartal 2016. Die Einreichung von Projektsteckbriefen und auch die Inanspruchnahme der Beratung bei der Geschäftsstelle sind jederzeit möglich.

LEADER Info-Blatt bietet alle wichtigen Informationen in Kürze

Unter „Förderperiode 2014-2020“ finden Sie ein neu zusammengestelltes LEADER INfo-Blatt, das die wichtigsten Informationen zur LEADER-Förderung komprimiert darstellt. Eine laufende Aktualisierung des Blattes ist geplant.

Erstes "LEADER-Info-Café" war voller Erfolg - breites Interesse an LEADER-Förderung in der Region

"Wir wollen auch weiterhin die Region zusammen mit Ihnen voranbringen", mit diesen Worten konnte Thomas Bungert als Vorsitzender der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal am 27.01.2016 im Rathaussaal der VG St.Goar-Oberwesel rund 30 Interssierte begrüßen.

Nach einer ersten Einführung in das Thema LEADER-Förderung und zahlreichen Informationen zu Antragsstellung und Projektabwicklung hatten alle Interessierten die Möglichkeit, ihre eigenen Projektideen zu präsentieren. Neben Dorfläden, Mittelrheinkirschen und einer "William-Turner-Route" wollen die Projektträger beispielsweise auch einen Mehrgenerationen-Platz, eine Wanderbrücke und die Inwertsetzung einer römsichen Wasserleitung mit Untersützung durch LEADER-Mittel realisieren. Alle arbeiten jetzt mit Hochdruck an der Beantwortung der für die Einreichung wichtigen Fragen wie: Wer wird Projektträger? Ist die Finanzierung sichergestellt? Könnten wir LEADER mit anderen Förderungen kombinieren? Was wird unser Projekt kosten? In welchem Zeitfenster wollen wir das Projekt realisieren? Welche Eigenleistung können wir einbringen?

"Es ist beeindruckend welche Vielfalt an Ideen besteht. Wir freuen uns über jede Maßnahme, die das Tal voranbringt und bieten unsere Untersützung an" fasst Thomas Bungert die bisherigen Projektideen zum ersten Förderaufruf zusammen. 

 

Bis zum 26.02.2016 besteht weiterhin die Möglichkeit Projektsteckbriefe bei der LAG einzureichen. Alle wichtigen Informationen zum 1. Projektaufruf der Förderperiode 2014-2020 finden Sie unter „Förderperiode 2014-2020

LEADER startet am Mittelrhein durch – Start des 1. Projektaufrufes

„Pläne sind genug gemacht, jetzt kann es losgehen“ freut sich der LAG-Vorsitzende Thomas Bungert zusammen mit Geschäftsführer Philipp Goßler. Die LAG ruft bis zum 26.02.2016 private und öffentliche Projektträger auf, Projekte einzureichen. Insgesamt stehen 420.000 Euro an Fördermitteln der EU, des Landes und der regionalen Gebietskörperschaften zur Verteilung zur Verfügung. Über eine Förderung und die Höhe des Fördersatzes entscheidet die LAG dann am 16.03.2016.

 

Oberstes Ziel der LAG ist die Umsetzung der lokalen ländlichen Entwicklungsstrategie (kurz: LILE), die den Handlungsrahmen für die nächsten sieben Jahre vorgibt. Es können Projekte aus allen vier Handlungsfeldern („lebenswerte Siedlungsstrukturen am Mittelrhein“, „zukunftsfähige Tourismus- und Wirtschaftsstrukturen“, „Erhalt und nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ sowie „Wir sind Welterbe! Gesellschaft und Gemeinschaft im UNESCO-Welterbegebiet“) eingereicht werden. Wichtig ist der LAG, dass die Projekte die Region voranbringen und möglichst vielen Menschen einen Nutzen bringen. Insbesondere die Unterstützung neuartiger Ideen, Prozesse oder Produkte steht dabei im Fokus von LEADER. Ebenfalls sehr positiv bewertet werden die Zusammenarbeit und die Vernetzung zahlreicher Akteure bei der Entwicklung und Umsetzung eines Projektes.

 

Alle wichtigen Informationen zum 1. Projektaufruf der Förderperiode 2014-2020 finden Sie unter „Förderperiode 2014-2020

LEADER-Region Welterbere Oberes Mittelrheintal anerkannt!

 

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten hat am 09.Juli 2015 die Anerkennung der LEADER-Regionen bekannt gegeben .Die LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal ist damit eine von 20 LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz im Förderzeitraum 2014-2020!

Foto (v.l.n.r.): Michael Parma,Geschäftsführer LAG, Thomas Bungert, LAG Vorsitzender, Begoña Hermann, Vizepräsidentin der SGD Nord, Norman Kratz, Büro Stadt-Land-plus, Philipp Goßler, Koordinator Streuobsinitiative RLP

Wie geht es weiter...?

 

Die LAG arbeitet bereits an den Vorbereitung zum Start der neuen Förderperiode. Viele Verfahrensabläufe und Formalien müssen noch mit dem zuständigen Ministerium abgestimmt werden. Dieser Prozess wird vermutlich erst Ende 2015 abgeschlossen sein. Wir hoffen, noch in diesem Jahr einen ersten Förderaufruf zu veröffentlichen (Einreichung Projektskizzen dann voraussichtlich Anfang 2016)

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Weiterführende Informationen:

Europäische und rheinland-pfälzische Vorgaben finden Sie auf der Seite der Programme ELER-EULLE des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

 

 

EUROPÄISCHE UNION
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des
ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete